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Letzte Aktualisierung:
03.09.2006, 17:50 Uhr
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Bericht zum Viertel- und Halbfinale Westdeutsche Meisterschaften Jungen und Mädchen

Westdeutsche

(RP) Freudentränen hier ­ Tränen der Enttäuschung dort: Die fast 100
Zuschauer erlebten in der rappelvollen Sporthalle der Realschule eine
Achterbahnfahrt der Emotionen. Während sich DJK Kleves Tischtennis-Jugend
durch einen begeisternden 8:4-Erfolg über Borussia Düsseldorf erstmals in
der 53-jährigen Vereinsgeschichte den Einzug ins Halbfinale der
Westdeutschen Mannschaftsmeisterschaften sicherte, fehlten Rhenanias Mädchen
beim 7:7 gegen TTC Mennighüffen ganze zwei Sätze zum Erreichen der
Finalrunde.
Die DJK-Jungen Johannes Kirchner, Christian Schlesinger, Martin Gorczynski
und André Schremser, ungeschlagen zum Verbandsliga-Titel marschiert, waren
bis in die Haarspitzen motiviert, um den allzu siegessicheren Düsseldorfern
schon früh die Grenzen aufzuzeigen. Der Nachwuchs des Deutschen
Rekordmeisters war noch gar nicht so richtig am Tisch, da stand es schon 5:0
für die Rhenania. Die Doppel Schlesinger/Gorczynski und Kirchner/Schremser,
Kirchner, Schlesinger und Gorczynski hatten für den furiosen Auftakt vor
begeisterter Kulisse gesorgt. Nach Schremsers Niederlage punktete erneut der
überragende DJK-Spitzenspieler Kirchner zum 6:1, ehe Düsseldorf durch Siege
über Schlesinger, Gorczynski (11:13 im fünften Satz) und Schremser auf 4:6
heran kam. Dann jedoch machten die Rhenanen durch Zähler von Gorczynski und
abermals Kirchner den Sack zu zum umjubelten 8:4-Erfolg. Am 28. Mai in
Ostbevern ist nun DJK TTC Lendringsen Gegner der Klever im Halbfinale. Ein
Sieg würde die Qualifikation für die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften
bedeuten.
Ungeschlagen ausgeschieden
Ungeschlagen und doch ausgeschieden ­ das war die bittere Bilanz für die
DJK-Mädchen Karina Binn, Dana Vehreschild, Karina van Bebber und Caroline
Minor. Nachdem im Vorjahr beim 7:7 gegen Ottmarsbocholt an gleicher Stelle
ein Satz zum Erreichen der Westdeutschen Endrunde gefehlt hatte, waren es
diesmal in der Endabrechnung ganze zwei Sätze. Nach dem 1:1 in den Doppeln
(Vehreschild/van Bebber punkteten) sahen sich die Kleverinnen rasch mit 1:6
im Rückstand. Riesenpech hatten Vehreschild und van Bebber, die jeweils mit
9:11 im Entscheidungssatz den Kürzeren zogen. Es spricht für die Moral der
DJK-Mädchen, dass sie sich durch Zähler von Vehreschild, van Bebber (2) und
Minor auf 5:6 heran kämpften. Beim Stand von 5:7 erreichten Vehreschild und
Minor mit ihren zweiten Tagessiegen zwar noch das 7:7-Unentschieden, doch
freuen durften sich am Ende nur die Mädchen aus Menninghüffen.

Bauern und Pudel

(RP) Hochmut kommt vor dem Fall: Einer der Düsseldorfer Trainer hatte die
Klever Jungs beiläufig als "Bauern" bezeichnet, gegen die man schon gewinnen
werde. Am Ende waren es dann freilich die Düsseldorfer, die wie begossene
Pudel aus der Sporthalle der Realschule schlichen .